Das Monster und die Maus

Ein großes Monster namens Krallo und eine kleine niedliche Maus namens Marvin waren gute Freunde. Sie lebten im Land der vielen bunten Smarties.
Es gab Naschereien in Hülle und Fülle.

Krallo, das Monster naschte sehr gerne und Marvin, die Maus wollte vom Naschen nichts wissen.
Krallo naschte soviel, dass er immer dicker und dicker wurde. Er wollte gar nicht mehr so viel Naschen, aber es gelang ihm nicht aufzuhören. Er wollte abnehmen, dass er wieder mit der Maus spielen konnte. Die Geschichte nahm ihren Lauf.

Marvin ärgerte Krallo täglich und verspottete ihn wegen seines Gewichtes. Krallo wurde ganz zornig und würde Marvin, die Maus am liebsten in den Boden stampfen. Krallo ärgerte sich so sehr, dass er am liebsten mit seinem Kopf durch die Wand rennen würde.
Er steckte in einem Gefühlskonflikt, da er Wut und Gekränktheit gleichzeitig spürte.
Er lief zum  besten Wunderheiler der Stadt, namens Miraculix und hoffte, dass ihm dieser Tipps und Ratschläge geben könnte, wie er sein Gefühlschaos ordnen könnte und wie er vielleicht einige Kilos abnehmen würde.

Krallo war die Freundschaft mit Marvin sehr wichtig, trotzdem war er schon sehr böse auf die kleine Maus. Er hatte die ewige Hänselei satt und konnte das gar nicht mehr hören.
Miraculix gab Krallo  einen Tipp, Marvin zu sagen, dass er nicht verspottet werden möchte. Er ersuchte Marvin, um Akzeptanz und dass das Aussehen nicht das Wichtigste sei. Wesentlich aber ist, dass man zueinander steht und für den anderen da ist, wenn man ihn braucht. Oberste Priorität in einer Freundschaft ist Respekt und Achtung zueinander zu haben.

Krallo fasste seinen ganzen Mut zusammen und erklärte Marvin, dass er in Zukunft nicht mehr gehänselt werden wollte. Marvin liefen die Tränen über seine kleine Stupsnase. Er erkannte erst jetzt, was er seinem Freund Krallo angetan hatte. Sie umarmten sich und spürten eine enorme Verbundenheit. Wichtig war, dass Krallo mit Hilfe von Miraculix den Mut hatte zu sagen, dass ihm das Verspotten seines Freundes sehr störte.

Die Moral von der Geschicht :
„Nicht nach dem Aussehen urteilen, sondern das Augenmerk auf die inneren Werte richten.“

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum! *** "WIFI Trainerin in St.Pölten in der Überbetrieblichen Ausbildung" ***